UPPS .... Alltägliches schmunzelnd betrachtet..


Lachen ist die beste Medizin

Persönliches Fundstück der Woche



Ich habe mir heute eine Wetterstation gekauft, ganz kurzentschlossen. Ich hab das Ding einfach mitgenommen. Schließlich gibt es ja auch nach diesen Zeiten ein Morgen und ein Übermorgen, einen nächsten Sommer, Herbst und Winter, und das noch viele Jahre.

Und als aktiver Modellflieger, der auch noch richtige Modellflugzeuge, also so mit Rumpf und Tragflächen dran fliegt, brauchts eine Wetterstation.

Soweit so gut. Zu Hause angekommen, die Verpackung von dem Ding auf den Tisch gestellt und schallendes Gelächter Seitens meiner Liebsten gehört. Ich möchte nun an dieser Stelle betonen, dass die Sonne meines Lebens immer lächelt wenn wir uns sehen. Lächeln ist das Mindeste denn es gibt sogar im Haus, im Garten, oder wo auch immer, bei jeder kurzen Begegnung – und davon gibt es unserem Alltag ne ganze Menge - ein Küsschen. Und das werden wir auch auch in diesen Zeiten beibehalten. Wie soll denn ein Kuss auf 2m Entfernung sonst funktionieren? Von anderen Dingen mal ganz zu schweigen....aber gut.....lassen wir das und löschen die Bilder im Kopf. Also Sie zumindest.

Jedenfalls habe ich ein derart schallendes Gelächter in dieser Form wie heute, am Tage des Herren des julianischen Kalenders mit Datum 30. März 2020 – der wurde übrigens seinerzeit von Galius Julius Cäsar eingeführt und basiert auf dem ägyptischen Kalender....aber ich verschwafel mich schon wieder....ok...Luftholen...Also.....

Jedenfalls habe ich ein derart schallendes Gelächter bis zum heutigen Tag und nach 5 Jahren Beziehung, von meiner Liebsten noch nicht gehört. Jepp....ist schon erheblich kürzer mit ner Zusatz-Info.....geht doch.

Der Grund für diesen explosionsartigen Ausbruch der besten Medizin – Hallo? Schon vergessen? Lachen ist zu allen Zeiten stets die beste Medizin anerkannt. Denn beim Lachen werden bis zu 80 Muskeln im ganzen Körper beansprucht, ohne auch nur einen Schritt von machen zu müssen.

Also....die Ursache dafür, dass ich heute, am Tag des....naja, Sie wissen schon...also für die Gesundheit meiner Liebsten einen entscheidenen Beitrag geleistet habe,  ist ein Aufkleber auf der Verpackung, auf welchem deutlich gemacht wird, dass eben jene Verpackung zu entfernen ist, bevor der Inhalt in der Mikrowelle erhitzt wird.

Ich möchte daran erinnern dass es sich bei dem Inhalt um eine Wetterstation handelt.

So einfach kann es sein, dass beide Partner etwas von einer einzigen Anschaffung haben

Herzlichste Grüße und bleiben Sie gesund

Paul van Hoff

Ich kaufe mir einen Hamster


Donnerstag morgens. Heute steht einkaufen an. Nein, nicht shoppen, sondern einkaufen. Vor vielen tausend Jahren nannten unsere Vorfahren diesen Vorgang „auf die Jagd gehen“.... jedenfalls die männlichen Vorfahren.

Heute haben wir es zu Glück sehr viel einfacher. Niemand braucht zum Nahrungserwerb noch auf die Jagd zu gehen. Auf die Jagd geht der normale Bürger, also Otto....ja der „Otto Normalbürger“ bestenfalls, wenn es um die bekannte Schnäppchenjagd geht. Bevor Sie jetzt ihr weises Haupt ob der in langen Reihen noch vor den Öffnungszeiten stehenden Menschen, welche früher wegen eines PC´s verzeifelt an die Türen der bekannten Discounter klopften und riefen „Öffne die Tür, hier ist ein Mensch“ ...oder noch besser, weil geschichtsträchtiger „die Mauer muss weg“....also...naja... auch ich habe mir vor einigen Jahrzehnten auf diese Weise mein erstes Laptop erkämpft.

Jedenfalls waren meine Frau und ich an jenem Morgen auf dem Weg zum normalen standardmäßigem Wocheneinkauf. Wir waren bei einem Supermarkt. Das bedeutet, dass wir in den Räumen eines sogenannten „Vollsortimenter“ unterwegs waren. Vollsortimenter bedeutet, dass man dort Zeitschriften, DVD´s, Schuhe, Spielzeug und auch Kleidung bekommt. Also all die Dinge, die man beim Discounter nicht bekommt, welche aber zum Überleben ungeheuer wichtig sind. Oder nicht?

Schon auf der Hinfahrt bemerkte ich, dank meines gut funktionierenden Blickfeldes, dass meine Frau mich immer mal wieder ansah. Hey, ich bin schon 57, trage Hörgeräte, eine Brille und lege jeden Abend meine Zähne ins Glas... aber selbst wenn ich stur auf die Fahrbahn schaue, sehe ich was links oder rechts neben mir passiert. So soll es doch sein.

Nach dem Einparken drehte ich den Zündschlüssel und stoppte den Motor unseres Autos. Das war der Moment, an meine Frau mich berührte. Das macht sie zwar sehr häufig und vor allem auch auf liebevolle Art, und ich erwidere derartige Liebesbekundungen auch gerne und häufig. Ja, auch mit 57 kann Mann, oder auch Frau, auch in der Öffentlichkeit noch Gedanken an das lodernde Feuer der Liebe nicht nur in sich selbst tragen, sondern es auch noch verfeuern....

Aber diese Berührung war anders. „Ist bei Dir alles gut?“ Irritierte Augen sahen mich an. „Ja klar, ich hab nur grad ` ne Idee.“ „Worum geht es?“ Mir kamen in diesem Moment die Worte eines sehr beliebten holländischen Showmaster in den Sinn und ich begann zu singen „Lass Disch überassschen, dann gann es gesschehn, dasch auch Deine Wünsche in Erfüllung gehhhn“.

Als wir die ersten Einkäufe in unserem Wagen vor dem Zugriff anderer Menschen gesichert hatten erschien mir die Zeit gekommen um meine Idee in die Tat umzusetzen. Ich suchte nach Mitarbeitern des Marktes. Und ...hey, NEIN, jetzt hier kein Palaver wegen Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen..hier geht’s um was anderes, ok?

Meine Augen erblickten einen Mann wie ein Baum. Er war in der Gemüseabteilung damit beschäftigt, Bohnen, Gurken, Salatköpfe und was die „Natur“ aus den spanischen oder wor auch immer gebauten Gewächshäusern der Welt preis gibt aufzfüllen, Wobei... „preis“ gibt...aber gut. Dieser Mann war mein Mann.

Sylvia kam mit ihrer reichthaltigen Ausbeute aus der Obst- und Gemüseabteilung zu mir. Mit den Worten „ich habe alles“ hätte sie mich erlöst....HÄTTE... an jedem anderen Tag. Aber heute. Heute war ICH dran. Mit den Worten „Geh schon mal in die Weinabteilung, ich komm gleich nach“ bereitete ich meinen „Auftritt“ vor.

Darf ich mal kurz stören?“ Der stattliche Gemüsemann drehte sich um und lächelte mich freundlich an. „Selbstverständlich, dafür bin ich hier, wie kann ich ihnen helfen.“

Bingo, Startschuss frei. „Wo finde ich denn ihre Tierabteilung?“ In meinem Blickwinkel erkannte ich schemenhaft meine Frau... „Unsere Tiernahrung haben wir 3 Regale weiter, da haben wir diese Woche vieles in der Werbung“ Der 2m Mann war sichtlich erfreut mir so schnell helfen zu können.

Nein, ich meine nicht Tiernahrung, sondern die Tierabteilung. Wissen Sie?“ Sein Blick veränderte sich. Nein nein, nicht sauer, wütend oder so....eher in Richtung „verunsichert“. Ich legte nach. „In Kiel, da gibt’s einen´Baumarkt mit einer Tierabteilung, da gibt es Fische, Meerschweinchen und Hamster. Sowas haben sie doch hier auch, oder?“

Nein, wir haben keine Tiere, wie kommen Sie denn darauf?“ Er suchte mit seiner rechten Hand Halt und griff nach dem Regal.

Naja, das steht doch überall in der Zeitung, und im Fernsehen habe ich das auch gesehen, dass es scheinbar überall Hamster zu kaufen gibt.“ „Ähhhhemmm.... was?“

Ja, man hört und liest die letzten Tage soviel von Hamsterkäufen. Und wo ich jetzt schon mal hier bin, würde ich gerne jetzt und hier einen Hamster kaufen....wobei...ich habe drei Kinder zu Hause.“

Er sah mich schweigend und versteinert an. Ok, dachte ich, nun kommt das Finale. „Wissen Sie, wir haben gestern unseren Dachboden aufgeräumt und dabei 2 Transportboxen für Tiere wieder gefunden. Ach ja, 3 Käfige waren auch noch dabei. Und da wir 3 Kinder haben, also einen Jungen und zwei Mädchen, haben wir gestern die Käfige und Transportboxen nach untern geholt, und würden jetzt gerne wissen, wo wir bei Ihnen Hamsterkäufe tätigen können.“

Sie, liebe Leser*innen finden diese Geschichte absurd? Ist sie auch. Sie ist genauso absurd wie ein Erlebnis, welches mir meine Schwester aus Lübeck zuletzt geschildert hat, als sich dort bei LiXX mehrere Menschen um Milch gestritten haben.

Und ähnlich absurd ist es, dass wir in Kropp wie auch in Erfde leere Palletten-Plätze für Selter, Eier und Mehl gesehen haben. Das alles war am folgenden Tag wieder aufgefüllt.

Damit wir uns richtig verstehen:

Natürlich ist angesichts der momentanen Situation Vorsicht ebenso angesagt, wie auch das Hinterfragen der normalen Verhaltensweisen von Nöten ist. Das Händewaschen nach dem Einkaufen mache ich im übrigen seit vielen Jahren ebenso gründlich wie ich auch mein gekauftes Gemüse gründlich wasche....schließlich sind auf den Griff eines Einkaufswagen seit jeher mehr Keime und Bakterien zu finden als auf der heimischen Klobrille.

Und natürlich ist auch zu überlegen, ob jeder Konzertbesuch und jeder Kinobesuch unbedingt nun gerade notwendig ist. Ein schöner Spieleabend zu zweit... Hallo??? Ich meinte SPIELEABEND.....oder endlich mal die eigene DVD-Sammlung aufarbeiten und Filme schauen.....

Aber Hamsterkäufe sind nun wirklich völlig unsinnig.

Des Kassenbon-Wahnsinns fette Beute

© Paul van Hoff 2020

 

Während ich diese Zeilen schreibe, ist das neue Jahrzehnt, von vielen als die „neuen Goldenen 20ger“ bezeichnet und herbei gesehnt, noch nicht einmal volle 3 Tage alt...genauer gesagt: Wir schreiben Sternzeit 2020-03-01-1800. Ok, ich bin wieder bei Ihnen. Aber was ich gestern und heute erlebt habe, ließ mich wahrlich glauben, dass ich auf einem anderen Planeten bin.

Um genau zu sein war ich scheinbar auf dem Planeten Papyrus, welcher in einer fernen Galaxi liegt, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Auf diesem Planeten bekamen die Menschen, selbst wenn sie nur ein oder zwei Brötchen, nur eine Zeitung für wenige Einheiten ihrer Währung gekauft hatten, ein Stück Papyrus in die Hand gedrückt. 

Sie bekamen es vom jeweiligen Verkäufer, weil ein uneinsichtiger Hirte der Schafe des Planeten Papyrus es so wollte. Er wollte es, damit er nicht mehr in dem Glauben leben musste, von seinen Schafen ob deren zu zahlender Steuerschulden beschissen zu werden drohte.

Bevor nun ein falscher Verdacht aufkommt muss ich Ihnen sagen, dass ich beim Schreiben dieser Zeilen kein Gras geraucht und auch sonst keinerlei Drogen zu mir genommen habe...das könnte man mir ja auch durch einen entsprechenden Kaufbeleg im Zweifelsfall nachweisen.

Ich war in den ersten beiden Werktagen des Jahres 2020 bei einem Bäcker, einer Tankstelle und beim Friseur. Und jedesmal lehnte ich aus Prinzip die Entgegennahme des angebotenen Kassenbons ab. Natürlich bin ich damit böse und gemein. Denn ich lade damit einen Teil meines Mülls beim Bäcker, an der Tanke und beim Friseur ab. Ich lasse diese Menschen mit meinem Müll allein. Denn es ist MÜLL und kein wieder verwertbares Altpapier. Die heutigen Kassenbons sind bekanntlich auf Thermopapier gedruckt und gehören daher NICHT ins Altpapier, sondern in den Restmüll, welcher der Verbrennung zugeführt wird. 

Aber des Kassenbon-Wahnsinns fette Beute hatte die letzten Tage auch was Gutes. Nämlich im Bereich der zwischen-menschlichen Kommunikation. Denn sowohl beim besagten Bäcker, der Tankstelle aber auch beim Friseur ergaben sich – getreu dem Motto „Ach Ihr habt auch einen Papierkorb hinter der Kasse stehen?“ - jeweils kurze Gespräche.

 

Nun bin ich selbst seit vielen Jahren in einer glücklichen Partnerschaft mit einer tollen Frau liiert, welche ich – ganz neoklassisch – übers Internet kennen und lieben gelernt habe. Doch wer im Jahr des Herren 2020 einigermaßen auf Menschen zugehen kann, braucht dazu heute kein Internet mehr. Der kauft sich ein Brötchen, eine Zeitung oder tankt fünf Liter Benzin und kommt ob des Kassenbons-Wahnsinn direkt mit den Menschen ins Gespräch. 

Und so gesehen könnte dieser Kassenbon-Wahnsinn doch Methode haben, dem zu Folge dass die Menschen endlich wieder direkt miteinander ins Gespräch kommen.....die Geburtenrate ist ja eh seit Jahren viel zu niedrig.

 In diesem Sinne

 Frohe Ostern

Hämorrhoidensalbe im Bistro

© Paul van Hoff Nov. 2019


Gestatten Sie mir eine kurze Anmerkung zum folgenden Text. Die nun folgende Geschichte hat sich während unseres Kurzurlaubes Anfang November 2019 genau so ereignet, und ich schwöre beim Barte des Prophanen, dass ich nichts hinzugefügt und nichts weg gelassen habe.


Mittwoch-Mittag. Ich sitze mit meiner Frau in einem kleinen Bistro, und wir lassen uns unseren kleinen Snack während unserer Erkundungstour durch die kleine Stadt schmecken, in der wir für die nächsten Tage einen Kurzurlaub gebucht hatten. Jedenfalls hatten wir es vor...also dieses „schmecken lassen des kleinen Snacks.“ Endlich mal ein paar Tage weg von allem, was uns zuletzt irgendwie genervt hat. Getreu dem alten Spruch „Man kann keine neuen Insel finden, wenn man immer nur am Ufer steht“ sind wir fast 400 km gefahren um unseren Blick zu erweitern, neues Leben und unbekannte Welten zu erforschen.

Aber bei all diesem Forscherdrang bleibt einem ein Gefühl erhalten, welches den Menschen an sich seit Urzeiten antreibt. Nämlich Nahrung zu sich zu nehmen. An diesem jenem Mittwoch-Mittag prallte dieser alte Urtrieb mit einem neuzeitlichen Trieb aufeinander – nämlich dem, dass Menschen im 21. Jahrhundert das Bedürfnis haben, jeden, und ich meine wirklich JEDEN, anderen Menschen an ihrem eigenen Leben, und sei es auch noch so blöde oder desolat angelegt, teilhaben lassen zu müssen.

Wir sitzen also in dem kleinen Bistro mit zwei Tassen Kaffee und jeweils `ne Bratwurst mit Pommes vor der Nase. Nichts Besonderes, aber es stillt den Hunger. Ich stach mit der Gabel in die Wurst um dieselbe mit dem Messer anzuschneiden, als sich links neben unserem Tisch eine junge Frau setzte und es wirklich abging. Sie nahm, während sich sich stückchenweise ihre Pommes mit Majo in die Fressritze schob, ihr Smartphone in die Hand. In meinem naiven Glauben an das Gute im Menschen dachte ich, dass sie mal eben` ne Whatts-App-Nachricht schrieb. Machen wir ja auch, dachte ich noch, schnitt meine Bratwurst an und tauchte das Stückchen Wurst in den beiliegenden Senf, als plötzlich links neben uns ein lautstarker Orkan losbrach.

„Ey Alter, ich warte schon seit 5 Minuten auf Dich, wegen Dir musste ich jetzt Pommes bestellen weil ich am verhungern bin.“ Das Stückchen Wurst welches ich zur üblichen Bestimmung bereits in meinem Mund hatte fiel mir vor Schreck in die besagte Tasse Kaffee. Doch mit dem vorangegangenen Satz, also „Ey Alter“ usw. war es keineswegs getan. Während der gesamten Zeit in der meine Frau und ich unseren Hunger stillten, ging es in Konzertlautstärke weiter. Auch als wir unsere Teller geleert hatten, und meine Frau noch mal kurz im Porzellanzimmer verschwand, kehrte noch immer keine Ruhe ein.

Das war meine Stunde. Ein klingonisches Sprichwort sagt „Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird.“ Ich hielt meine rechte Hand an mein rechtes Ohr und sprach – sehr laut – die folgenden Sätze. „Hallo Paul, Thomas hier.“ kurze Pause, „Ja ich war eben beim Proktologen, und er hat mir `ne neue Hämorrhoidensalbe verschrieben.“ Kurzer Blick nach links...das Gespräch dort kam ins Stocken..ich legte in Konzertlautstärke nach. „Ja, die neue Salbe soll besser wirken, dass es hinten nicht mehr so viel blutet und schmiert...wäre ja toll, dann bräuchte meine Mama nicht mehr jede Woche 10 Unterhosen von mir zu waschen.“

Die junge Frau schaute zur mir rüber während sie ihr Gespräch, wenn auch erheblich leiser, fort führte. Ok, dachte ich, es reicht noch nicht. „Wo ich bin? Du, ich sitze hier am Tresen der Fliegerbar.….hier geht richtig die Post ab. Paul, ich leg jetzt auf meine Frau kommt gerade rein,“ und nahm meine leere Hand vom Ohr. Meine Liebste schaute mich mit einer Mischung aus Bewunderung und Entsetzen an. Bei genauerer Betrachtung überwog aber doch das Letztere. Die anderen Gäste des Bistros konnten sich jedoch allesammt ein Schmuzeln nicht verkneifen.

Aus den Augenwinkeln sah ich, dass die junge Frau ihr Handy in der Tasche verstaute. Ich drehte mich zu ihr hin. „Tja, so ist es halt wenn man den Leuten ins Essen quatsch. Ist doch toll, wenn man alle Welt an seinen Hämorrhoiden teilhaben lässt, oder?“ Sie blickte mich versteinert an, und wird wohl später erst mal nach Hämorrhoidensalbe gegoogelt haben.

Als der Chef des Hauses zum Kassieren an unseren Tisch kam, meinte er „Ich werde mir wohl doch mal ein Verbotsschild für Handy´s besorgen.“

Gute Idee…..