Baueröffnung Rosengarten -   Was lange währt, fängt endlich an

01.12.2018

SPR/PvH

Unter dieses Motto stellte Bürgermeister Stefan Ploog am Freitag, dem 30. November den Baustart für das Wohnprojekt Rosengarten in Kropp.

Zahlreiche Gäste aus der Gemeinde und der Gemeindevertretung fanden den Weg zu dieser Veranstaltung. Unter ihnen auch Bürgervorsteher Klaus Lorenzen und der Regionalleiter der Nospa Werner Seeling.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Bauherr Stefan Blau von der "Dachgenossenschaft für gemeinschaftliches Wohnen" (DGW), unternahm Bürgermeister Stefan Ploog einen kurzen Rückblick auf den bisherigen Verlauf der Planungen.

Bereits 2015, nach der Entscheidung den alten Rosengarten aufgrund der hohen Sanierungskosten zu schließen, hat sich die Gemeindevertretung dazu entschieden, das Gelände für den öffentlich geförderten Wohnungsbau vorzusehen. Schon zwei Monate später wurde der erste Kontakt mit dem DGW aufgenommen. Das gemeinsame Ziel war ein Angebot für bezahlbaren Wohnraum in der Heimatgemeinde für Jung und Alt.

Nach zahlreichen Gesprächen mit Stefan Blau und Siegfried Dressler vom DGW und Ingwer und Monika Tams vom verantwortlichen Bauunternehmen "Möller und Tams", sowie der Besichtigung eines bereits realisierten Bauprojektes wurde den Verantwortlichen in Kropp deutlich, dass das Projekt " Barrierefrei und Bezahlbar" auch für Kropp durchaus sinnvoll wäre.

Doch ein solches Projekt braucht Zeit für die Vorbereitungen. So wurde dann auch erst 2017 der Kaufvertrag unterzeichnet. Nach einigen Verzögerungen, unter anderem die Brutzeit von 2 Sperlingspaaren, die sich im Rosengarten eingenistet hatten, konnte der alte Rosengarten dann endlich abgerissen werden.

Bürgermeister Ploog dankte dabei auch der Nord-Ostsee-Sparkasse für ihr Engagement. Er freue sich, dass gerade eine Sparkasse aus der Region so intensiv mitwirke.

Auch Stefan Blau wies in seiner folgenden Rede wiederholt auf die Barrierefreiheit und bezahlbaren Wohnraum hin. Auf 9000 Quadratmetern werden sieben Niedrigenergiehäuser mit insgesamt 55 Wohnungen gebaut. Das Investitionsvermögen liegt hier bei ca. 10 Millionen Euro. In vier dreistöckigen Häusern werden Eigentumswohnungen entstehen, während die anderen drei Blöcke als Mietwohnungen für eine Art sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stehen werden.

"Aber", so betonte Stefan Blau, " wir werden diese Wohnungen nur selbst vermieten. Die Mietpreise werden dem des sozialen Wohnungsbaus ähneln. Aber das Amt wird mit der Vermietung nichts zu tun haben." Deshalb nur eine Art von sozialen Wohnungsbau.

Ein Teil der Eigentumswohnungen ist bereits verkauft. Die 2- und 3-Zimmer Wohnungen, sowohl als Eigentum aus auch zur Miete, finden großen Anklang. Stefan Blau hofft auf ein Miteinander von Alt und Jung bei barrierefreiem und bezahlbarem Wohnraum.

Bereits im Januar nächsten Jahres soll mit der Sohle begonnen werden. Die Bauphase selbst soll bis spätestens Ende 2020 beendet sein.

Bleibt nur zu hoffen, dass nicht ausgerechnet in diesem Jahr der Winter mal wieder richtig zuschlägt, und sich damit den Baubeginn der sieben Gebäude erneut verzögert.

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