Donnerstag - der Countdown läuft

16.08.2018

SPR(Text)/TPH(Fotos)

Heute, am Donnerstag 16. August 2018 haben Karsten und Kim Stühmer zusammen mit Ingo Paulsen den Countdown für das größte Event in Kropp gestartet. Heute begann der Aufbau für die "Mondscheinnacht".

Karsten (2.v.r) und Kim Stühmer (rechts) bei der Arbeit

Vor 24 Jahren war es die ursprüngliche Idee, durch etwas Besonderes den Ortskern und seine Geschäfte zu beleben. Ein verkaufsoffener Sonntag im Zusammenhang mit Spaß für die ganze Familie war damals das Ziel. Bei einem gemütlichen Bier am Abend wurden dann erste Pläne entworfen, und so entstand die erste "Mondscheinnacht". Warum gerade "Mondscheinnacht"? "Weil die Öffnungszeiten an den Tagen verlängert werden sollten", antwortete Karsten Stühmer. "Vielleicht aber auch, weil das Bier in einer Mondscheinnacht getrunken wurde. Wer weiß?" lachte Ingo Paulsen.

Mittlerweile hat die "Mondscheinnacht" einen guten Ruf weit über Kropp hinaus. Alle zwei Jahre findet dieses Event statt, und nicht nur Kropp, sondern auch alle umliegenden Gemeinden nehmen daran teil. Der größte Reiz ist dabei der Festumzug mit den vielen Wagen. "Manche Orte und Vereine beginnen direkt nach dem Ende der Mondscheinnacht damit, an einem neuen Wagen zu basteln", erzählt Ingo Paulsen. "Jeder will den schönsten haben." "Wir haben immer Angst, dass nicht genügend Wagen zusammenkommen", meint Kim Stühmer, "deshalb sind wir immer wieder selbst überrascht, was da an uns vorbei rollt."

Wieso seid ihr so locker bei diesem Stress? "Wir machen es ja nicht das erste Mal", lacht Karsten Stühmer. "Früher hat das unser Vater (Mike Stühmer) immer organisiert. Da haben mein Bruder Kim und ich ihm schon oft zur Seite gestanden. So sind wir automatisch da reingerutscht. Und es ist auch nicht das einzige Event, bei dem wir den Aufbau machen. Wir haben schon einige Übung damit."

Karsten Stühmer (Links), Ingo Paulsen (2.v.r.) und Kim Stühmer (rechts) im Gespräch mit unserer Chefin S. Prüßmann

"Außerdem haben wir diesmal etwas mehr Zeit", erklärt Ingo Paulsen. "Bisher durften wir immer erst Freitags nach dem Wochenmarkt ab 13 Uhr mit dem Aufbau beginnen. Heute ist erst Donnerstag. Wir haben es doch auch bisher immer geschafft, da ist das doch jetzt kein Problem." "Sonst würden wir hier auch nicht stehen und mit euch in aller Ruhe reden können", ergänzt Kim Stühmer.

Der "Twister" stand um 10 Uhr zum Aufbau bereit

Der Veranstalter "Regionalmarketing Kropp-Stapelholm GmbH" hat das Motto "Ohne Moos nichts los" in den Mittelpunkt der Veranstaltung gestellt, denn die "Mondscheinnacht" finanziert sich aus Spenden, Standgebühren und Sponsorenunterstützung. Doch während die Kosten ständig steigen, sind die Einnahmen leider eher rückläufig.

Deshalb werden die Besucher mit einer originellen Idee zu "Mondscheinnachtunterstützern" gemacht: Auf dem gesamten Festgelände werden Spendentonnen für die Aufnahme von Pfandbechern aufgestellt. Mit dem vereinnahmten Pfandgeld leisten die Besucher einen kleinen Beitrag zur Festfinanzierung und sichern damit das Weiterbestehen der "Kropper Mondscheinacht".

Jetzt freuen wir uns auf das Wochenende. Freitag 15 Uhr startet der Jahrmarkt, und um 20 Uhr ist die offizielle Eröffnung der 12. Mondscheinnacht. Wie schon gesagt:

                                                           Der Countdown läuft.

Und eines ist sicher:

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