11. Triathlon in Kropp

13.05.2018

Auch in diesem Jahr stand der Muttertag in Kropp ganz im Zeichen des Sports. Am 13. Mai startete der Auftakt der schleswig-holsteinischen Triathlon-Saison. Bereits zum 11.Mal fand in diesem Jahr dort der Kropp-Triathlon statt, veranstaltet vom DLRG Kropp e. V.

Der Dreikampf besteht aus Schwimmen, Radfahren und Laufen. Die Länge der Strecken variiert je nach Wettkampfgruppe. Insgesamt waren sechs Gruppen ausgeschrieben. Beim Kinder- und Schülertriathlon, dem ersten Wettkampf, starteten Kinder aus den Jahrgängen 2007 bis 2011. Es folgte der Jugend- und Schnuppertriathlon (Jahrgang 2006 und älter). Hierbei gab es den Einzelstart und den Staffelstart, ebenso im nächsten Wettkampf, dem Volkstriathlon (Jahrgang 2002 und älter). Die größte Herausforderung war gewiss der Volkstriathlon XL (Jahrgang 2002 und älter).

Bei den Kindern betrug die Länge der Strecke 0,1 km - 5,5 km - 1 km. Zuerst immer die Schwimmstrecke, dann Radfahren und anschließend Laufen. Der Jugend- und Schnuppertriathlon hatte eine Länge von 0,3 km - 10,6 km - 2,5 km, der Volkstriathlon 0,5 km - 21,2 km - 5 km. Der Volkstriathlon XL variierte dabei lediglich beim Schwimmen mit 0,7 km - 21,2 km - 5 km.

"Starter aus etlichen Bundesländern Deutschlands nutzen die Gelegenheit, ihre Fitness und ihre Chancen für größere Triathlons in Kropp zu testen", so Martin Thomsen, der Organisator des Kropp-Triathlons. "Es gibt hier auch Teilnehmer, die wettkampfmäßig bereits international tätig sind, und bereits an Europa- oder Weltmeisterschaften mit großem Erfolg gestartet sind." Mit einer Starterzahl von insgesamt fast 230 Teilnehmern waren die Gruppen gut ausgebucht. Lediglich bei den Kindern und Jugendlichen wären noch wenige Plätze frei gewesen. Doch auch so hatten Martin Thomsen und sein Team von etwa 110 ehrenamtlichen Helfern alle Hände voll zu tun.

Die Anmeldung der Starter erfolgte an der DLRG-Hütte. Dann wurden die Fahrräder auf ein extra markiertes Wiesenstück gebracht, von wo aus nach dem Schwimmen das Radfahren begonnen wurde. Auf Sicherheit geprüft wurden die Fahrräder und Fahrradhelme von Kampfrichtern des SHTU (Schleswig-Holsteinische Triathlon-Union). Vor dem Start jeder Gruppe gab es mit Martin Thomsen eine Wettkampfbesprechung, und mit den Kleinsten zusätzlich einen kurzen Rundgang auf dem Gelände, damit jeder wusste, wie es nach dem Schwimmen weitergeht.

Die Radfahr- und Laufstrecke führte über Straßen in und um Kropp. Zahlreiche Helfer sperrten die Straßen und lenkten die Radfahrer und Läufer in die richtige Richtung. Auch auf dem Gelände des Freibades, dem Ausgangs- und Zielort, wimmelte es von gelben Westen. Jeder Helfer wusste genau, was er zu tun hatte. Dafür gab es am Tag zuvor eine Helferbesprechung und Einweisung.

Pünktlich um 10 Uhr eröffnete Bürgermeister Stefan Ploog den ersten Wettkampf des diesjährigen Kropp-Triathlon. Und trotz misslungenem Startschuss, die Startpistole war anscheinend noch im "Wochenend-Modus", begann der erste Wettbewerb des Tages ohne Probleme und die Jüngsten machten sich voller Elan und Ergeiz auf den Weg.

Die anwesenden Zuschauer und Eltern begleiteten sie mit begeistertem Applaus, es  wurde gelacht, angefeuert und beim Erreichen des Etappenzieles laut geklatscht. Nach nicht einmal zwanzig Minuten war der erste Teilnehmer der Kinder und Schüler bereits vom Laufen wieder im Ziel.

Als erstes waren die Jüngsten am Start. Sie wurden von allen Anwesenden auch am lautesten angefeuert

Und während die erste Gruppe im Endspurt war, rief Martin Thomsen die Teilnehmer der nächsten Gruppe zur Wettkampfbesprechung zusammen. Der gesamte Ablauf verlief ohne Störungen, und die Abwicklung der Wettkämpfe der einzelnen Gruppen ging gut von der Hand. Trotz der großen Menschenansammlung war das gesamte Sportfest gut organisiert. Und auch einigen Teilnehmern merkte man es an, dass sie sich freuten wieder in Kropp dabei sein zu können. Und während sich das größte Sportfest Kropps zu einem Familienevent entwickelte, sah man überall in lachende Gesichter.

Lediglich bei den noch nicht gestarteten Teilnehmern sah man die Anspannung. Auch beim Organisator Martin Thomsen wich die Aufregung verständlicher Weise während des Triathlons nur sehr langsam.

Veranstalter und Organisatoren freuten sich über die wieder einmal große Teilnehmerzahl. "Wir versuchen, die Teilnahmegebühr von 20 Euro konstant niedrig zu halten", erklärte Martin Thomsen, "Bei Triathlons in anderen Orten kostet es gut das Doppelte. Wir besitzen mittlerweile die nötige Technik und brauchen sie nicht mieten. Man darf aber auch nicht vergessen, dass die Bevölkerung und die Gemeinde von Kropp hinter uns stehen. Alle Helfer arbeiten ehrenamtlich. Ohne diese Leute wäre der Triathlon nicht durchführbar."

Auch Peter Poppe als Kommentator am Mikrofon arbeitete ehrenamtlich. Mit angenehmer Leichtigkeit kommentierte er die Wettkämpfe, sprach mit einigen Teilnehmern und verkündete die Zieleinläufe. Er war immer dort, wo es was zu sehen gab, und lenkte mit seiner Stimme und seiner lockeren Art die Menschenmenge zu den Geschehnissen.

Bei so vielen Teilnehmern wäre es etwas übertrieben, alle Namen zu nennen. Und nur die Sieger zu erwähnen, wäre nicht richtig, denn alle Teilnehmer, egal welchen Alters, haben ihr Bestes gegeben und sind es wert, dass man sie beim Namen nennt. Darum verweisen wir an dieser Stelle auf die entsprechende Homepage vom Kropp-Triathlon, auf der die Ergebnisse in der nächsten Zeit veröffentlicht werden.

Der 11. Kropp-Triathlon: Ein Ereignis nicht nur für Sportbegeisterte. Er war den Familienausflug wert. Freuen wir uns jetzt schon auf den 12. Kropp-Triathlon 2019.

Co/by Redaktion SL-Süd-Online 2018