Richtfest beim Kindertagesstätten-Neubau

26.06.2019

SPR / PvH

Nach nur einem halben Jahr Bauzeit wurde am Mittwoch, dem 23.Juni 2019 bereits Richtfest beim Kindertagesstätten-Neubau gefeiert.

Auf dem alten Festplatz entsteht eine neue Kindertagesstätte mit insgesamt 75 Betreuungsplätzen. Aufgeteilt sind diese 75 Plätze in 5 Gruppen: 2 Krippengruppen mit 20 Kindern unter 3 Jahren, 2 Gruppen mit 40 Kindern über 3 Jahren und eine altersgemischte Gruppe. Der Neubau hat mit allen Gruppen- und Nebenräumen eine Grundfläche von 1000 m², ist 62 Meter lang und 17 Meter breit.

Nach dem Richtspruch der Zimmerer der Firma Peter Deter und dem Segen für den Bau begrüßte Bürgermeister Stefan Ploog auch im Namen von Bürgervorsteher Klaus Lorenzen alle Anwesenden mit dem Hinweis: " Der Rohbau ist fertig. Das bedeutet, die Fertigstellung des Restes ist absehbar." Er bedankte sich bei allen bisher beteiligten Firmen und gab einen kurzen zeitlichen Rückblick.

Die ersten Überlegungen für einen Neubau gab es bereits im Frühjahr 2015. Bei den beiden vorhandenen KiTas sind freie Plätze Mangelware und Wartelisten vorhanden. Das gab einem Neubau erst recht einen Sinn. Bereits 2016 gab es erste Gespräche mit den bisherigen Trägern und dem Kreis. Gleichzeitig begonnen die Beratungen in der Politik. Am 26. September 2017 fiel dann die endgültige Entscheidung für einen 5-gruppigen KiTa-Neubau und das Architektenauswahlverfahren begann. Man entschied sich für das Architektenbüro Jappsen, Todt und Bahnsen aus Husum.

Nachdem die Förderung des Kreises etwas niedriger ausfiel als erwartet, mussten die vorhandenen Entwürfe geändert werden. Der endgültige Entwurf wurde dann in der Gemeindevertretung am 07. Mai 2018 beschlossen. Die erwarteten Baukosten liegen bei ca. 2,5 Millionen Euro. Hinsichtlich der Qualität der Kinderbetreuung wurden keine Abstriche vorgenommen.

Bisher sind 16 überwiegend regionale Firmen am Bau beteiligt. Das bisherige Auftragsvolumen liegt derzeit bei 2,14 Millionen Euro. Mit der Fertigstellung und Eröffnung des Neubaus wird voraussichtlich gegen Ende 2019 gerechnet.

Außerdem wurde ein neuer Träger für die Gemeinde gefunden. Der ADS Grenzfriedensbund e. V. ist mit seinem neuen Konzept eine gute Ergänzung zum bisherigen Angebot.

Nach Stefan Ploog bedankte sich auch die Architektin Ellen Jappsen bei der Gemeinde, dem Träger und den anwesenden Firmen für die bisherige gute Zusammenarbeit und entschuldigte sich bei anwesenden Nachbarn für die Ruhestörung während der Bauphase.

Bei kleinen Schnittchen von der Diakonie und kühlen Getränken vermischt mit dem Smalltalk der Gäste klang das Richtfest dann langsam aus.

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