Verleihung des Prinz Heinrich Preises an das Taktische Luftwaffengeschwader 51 "Immelmann"  

21.03.2019

Der Kommandierende General Luftwaffentruppenkommando, Generalleutnant Helmut Schütz, hat am 21.03.2019 den Prinz - Heinrich - Preis 2018 an das Taktische Luftwaffengeschwader 51 "Immelmann" verliehen.

Das Taktische Luftwaffengeschwader 51 "Immelmann" ist um 14.00 Uhr angetreten und erwartet General Schütz zur Preisverleihung. Pünktlich beginnt der Appel und startet mit den Ansprachen von General Schütz und dem Geschwaderkommodore, Oberst Kristof Conrath.

GenLt Schütz

General Schütz betont in seiner Ansprache die Leistungen und Herausforderungen, die durch das Taktische Luftwaffengeschwader 51 "Immelmann" erbracht und gemeistert werden. Vor allem die ständige Einsatzbereitschaft und die Teilnahme an aktuell drei Einsätzen, Counter DAESH, Resolute Support und MINUSMA stehen im Fokus der Ansprache. Neben den eigentlichen Einsatzaufgaben stellt das TaktLwG 51 "I" für die Standby - Phase NRF 2019 ein Modul in der Rolle SEAD (Suppression of Enemy Air Defense), das in 2018 vorbereitet werden musste, sowie der Herausforderung zur Konsolidierung der fliegerischen Ausbildung TORNADO standen 2018 als weitere Schwerpunkte im Aufgabenheft des Geschwaders.

V.l.n.r. Oberst Conrath (Geschwaderkommodore TaktLwG 51"Immelmann", Generalleutnant Schütz (Kommandierender General Luftwaffentruppenkommando)

General Schütz dankte allen Soldatinnen und Soldaten, zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz. (Zitat) "Sie werte Angehörige, haben daher den Prinz-Heinrich-Preis 105 Jahre nach dem Guss der Statue, 55 Jahre nach seiner ersten Verleihung in der Luftwaffe und als sechster Preisträger im 21. Jahrhundert verdient!" Oberst Conrath brachte in seiner Rede seinen Dank und seine Anerkennung an alle Angehörigen des Geschwaders zum Ausdruck und betonte, dass er stolz auf die Auszeichnung mit dem Prinz-Heinrich-Preis sei. Er verdeutlichte die Belastung des Personals anhand der Aussage, dass in 2018 insgesamt 680 Soldatinnen und Soldaten in den Einsatzgebieten der Bundeswehr verwendet wurden.

Hintergrundinformation Prinz-Heinrich-Preis:

Prinz Heinrich von Preußen (1862- 1929), der jüngere Bruder Kaiser Wilhelms II, war technischen Neuerungen gegenüber sehr aufgeschlossen. Als geprüfter "Luftmaschinenführer" mit Zeugnis Nr. 38 protegierte er die Entwicklung der Luftfahrt in Deutschland. Im Jahr 1913 übernahm Heinrich von Preußen die Schirmherrschaft für den seinerzeit bereits zum dritten Mal auszutragenden Zuverlässigkeitsflug am Oberrhein, der fortan seinen Namen trug. Ein Jahr später erhielt Leutnant Rudolf Freiherr von Thüna, als Gewinner dieses Kaiserpreises, die durch Prinz Heinrich gestiftete Bronzestatuette.

Der Erste Weltkrieg beendete diesen Wettbewerb. 1963 übereigneten die Nachfahren des letzten Preisträgers diese Statuette der Luftwaffe. Seither werden damit Verbände geehrt, die im zurückliegenden Jahr herausragende Leistungen erbracht haben.

Quelle: PM TaktLwG 51"Immelmann

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